Realgymnasium Rämibühl Zürich

Realgymnasium Rämibühl Zürich - Klasse 5a - Exkursion nach Genf, 18.-19. Juni 2026
Realgymnasium Rämibühl Zürich - Klasse 5a - Exkursion nach Genf, 18.-19. Juni 2026
Realgymnasium Rämibühl Zürich - Klasse 5a - Exkursion nach Genf, 18.-19. Juni 2026
Realgymnasium Rämibühl Zürich - Klasse 5a - Exkursion nach Genf, 18.-19. Juni 2026

Klasse 5a - Exkursion nach Genf, 18.-19. Juni 2026

Realgymnasium Rämibühl Zürich - Klasse 5a - Exkursion nach Genf, 18.-19. Juni 2026

Am Donnerstag 18. Juni fand sich die 5a in aller frühe am Bahnhof ein, um sich auf die lang erwartete Genf Reise zu begeben, eine Stadt, in der der öffentliche Verkehr zwar eher französisch als westschweizerisch anmutet. Aber man bei 34 Grad dennoch gerne tausende Schritte tut, um Einwandes zu besichtigen. Los ging es gleich mit einem Besuch des „Quartier international“, wo man sich gleich viel besonnener und friedfertiger fühlte unter all den Diplomat:Innen.  

Weiter ging es mit der Altstadt, die man liebevoll auch als Alt-Hügel bezeichnen könnte. So waren unsere Schenkel dankbar, dass wir nicht den Turm der Kathedrale St. Pierre besteigen mussten. Im Gegenteil, wir gingen hinunter. Das Gebäude, das sich die Reformierten anlässlich der Reformation des 16. Jahrhunderts unter den Nagel gerissen hatten, steht nämlich auf den eindrücklichen Überbleibseln der Verchristlichung von Genaua (GENAVA) vor etwa 1500 Jahren. 

Als wir dann wieder in die Gegenwart emporstiegen, mussten wir geschwind in den See springen, um vor lauter Sonne keine Meursaultsche Taten zu begehen. Wohlgefüttert (mit Pizza) und siegestrunken (vom 4:1 der Schweiz an der WM), erlangten wir die süsse Gabe des Schlafs (Herr Müller und ein paar andere können dem wegen der Hitze nicht zustimmen), um am Tag darauf mit voller Aufmerksamkeit einem IKRK-Mitarbeiter zuzuhören.  

Dieser erklärte uns die Gräuel des technologisierten Krieges und die wertvolle Arbeit, die von furchtlosen Menschen verrichtet wird, um unabhängig von jededer Zugehörigkeit allen Bedürftigen beizustehen. Und dann endlich kamen unsere mühselig angefragten Badges zum Einsatz: Die 5a erstürmte die UNO und projizierte sich gleich auf die grossen Sitzungsbildschirme.  

Mit diesen semidiplomatischen Errungenschaften und dem frischen Wissen um die Rolle und Schönheit Genfs im Rucksack (und erneutem Eintauchen in See, Glacé oder Büchercafés…) kehrten wir heim, ausnahmsweise erfreut vom grauen Himmel und dem niederprasselnden Regen. 

Text: Emma Natalucci, 5a
Fotos: Martin Müller